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Fußball Club Nöttingen 1957 e.V.

Weiterhin nur 3 Zähler

Da schießt der FC Nöttingen mal drei Tore in einem Spiel – und verliert trotzdem. Am Sonntagnachmittag kassierte der Fußball-Oberligist beim 3:4 (2:2) im Kellerduell gegen den Türkischen SV Singen seine fünfte Niederlage in Folge. Es war bereits die insgesamt sechste Pleite im siebten Saisonspiel. Mit nur drei Punkten und 8:14 Toren belegt der FCN damit weiterhin den vorletzten Tabellenplatz. „Der Gegner heute war schlagbar“, meinte FCN-Sportdirektor Riccardo Di Piazza nach der Partie. „Allerdings machen wir zu viele individuelle Fehler, in der Abwehr und auch, wenn wir im Angriff sind. Heute haben wir den Gegner wieder zu Toren eingeladen.“

Drei Veränderungen

Trainer Dennis Will baute seine Startelf im Vergleich zum Spiel unter der Woche gegen Bahlingen (0:1) auf drei Positionen um. Luca Campanile in der Abwehr sowie Enes Tubluk und Marco Specht im Mittelfeld standen von Beginn an auf dem Platz. In der 17. Minute musste Benedikt Fassler verletzt vom Feld, für ihn kam Jannis Rabold.

Gegen Singen sollte endlich der zweite Saisonsieg her, doch zunächst durften die Gastgeber jubeln. Beim Spielaufbau im Zentrum verlor der FCN den Ball, Buba Camara nutzte den Fehler und brachte den Türkischen SV in der 17. Minute mit 1:0 in Führung. Didi Ndombe profitierte dann in der 28. Minute nach einer Flanke von einem Stellungsfehler in der Nöttinger Hintermannschaft und erhöhte auf 2:0. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang Topaz Kronmüller nach einer Flanke der 1:2-Anschlusstreffer. Und derselbe Akteur sorgte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte sogar noch für den Ausgleich: Kronmüller setzte sich im Alleingang durch und traf zum 2:2 (45.+2). Der FCN war also wieder im Spiel.

Nach der Pause hatten die Nöttinger die Partie unter Kontrolle und erspielten sich – wie zuletzt gegen Bahlingen – zahlreiche Chancen. Enes Tubluk scheiterte unter anderem mit einem Freistoß aus 16 Metern an Singens Keeper Dominik Hozlinger. Auf der Gegenseite konnte sich Nöttingens Torhüter Thilo Marksteiner mit einigen starken Paraden auszeichnen und hielt sein Team im Spiel.

Machtlos war er allerdings in der 64. Minute, als Didi Ndombe alleine auf ihn zudribbelte und gekonnt zum 3:2 abschloss. Pech hatte der FCN dann zehn Minuten vor Schluss: Rabold bugsierte das Leder unglücklich ins eigene Tor – 2:4. Nöttingen warf anschließend noch einmal alles nach vorne. Mehr als der Anschlusstreffer durch den eingewechselten Rafail Savvidis in der Nachspielzeit (90.+4) war allerdings nicht mehr drin. „Wir können die Basics derzeit nicht abrufen“, ärgerte sich Di Piazza am Sonntag. Der Sportdirektor hofft nun auf Besserung – und vor allem auf die Wende. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am kommenden Freitag (19 Uhr), wenn Aufsteiger Young Boys Reutlingen in Nöttingen zu Gast ist.