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Fußball Club Nöttingen 1957 e.V.

FCN hofft auf „Steigerung im letzten Drittel“

Zwei Fußballer kämpfen um den Ball, wobei der Fokus auf der Steigerung des FCN im letzten Drittel liegt und markante Teamlogos über den Spielszenen zu sehen sind

Zu einer für einen Werktag ungewohnt frühen Spielzeit ist der FC Nöttingen an diesem Freitag in der Fußball-Oberliga beim FC Holzhausen gefordert. Anpfiff ist bereits um 17.30 Uhr. Auf dem Platz des Aufsteigers gebe es kein Flutlicht, sagt FCN-Trainer Dennis Will. Da der Termin schon länger bekannt sei, sei das kein Problem, falle kein Spieler berufsbedingt aus.

Im Vergleich zum Spiel am vergangenen Wochenende hat Will eine eine zusätzliche Option, denn Verteidiger David Trivunic (gegen Oberachern privat verhindert) ist wieder dabei. Fehlen wird erneut Jannis Rabold, der noch die Strafe für seine Rote Karte im Pokalspiel gegen Mannheim verbüßt. Leon Leuze fällt wegen Verletzung weiter aus, während Felix Waldraff, der zu Saisonbeginn ebenfalls ausgefallen war, zuletzt im Landesliga-Team des FCN Spielpraxis sammelte. Waldraff dürfte gegen Holzhausen wieder im Oberliga-Kader sein – ob und wie lange er eingesetzt wird, wird sich zeigen. „Aktuell ist er noch nicht so weit, um in der Oberliga über 90 Minuten zu gehen“, sagt sein Trainer. Offensivspieler Khery Hamka, im Normalfall in der Anfangself, wurde zuletzt zweimal spät eingewechselt. Nicht wegen Verletzung, sondern „weil er etwas im Formtief ist“, so Will.

„Es gibt Phasen, in denen ein Spieler nicht so drauf ist, wie er sein kann.“ Nicht ausgeschlossen ist, dass Hamka nun in die Startelf zurückkehrt. Weil man bisher nicht so viele Punkte geholt habe, wie man sich erhofft hatte, „ist der eine oder andere Wechsel möglich“, sagt Will.

Drei Punkte aus vier Spielen sprangen bisher heraus – nicht die Ausbeute, die man sich beim FCN gewünscht hatte. Der Gegner, obwohl erst aufgestiegen, steht mit sieben Zählern besser da. Was Will nicht wundert: „Holzhausen hat auf verschiedenen Positionen Oberliga-Erfahrung oder mehr“, sagt der FC-Coach. Auch ist es „nicht der Typ Aufsteiger, der sich an die Oberliga erst gewöhnen muss“ – schließlich war der Verein nur ein Jahr weg aus der höchsten baden-württembergischen Klasse und pendelte auch davor wiederholt zwischen Verbands- und Oberliga. „Ein enorm erfahrenes Team mit hoher Qualität“, so Will.

An Qualität mangelt es auch dem FCN nicht, und mit der Leistung zuletzt gegen Oberachern war Will auch zufrieden – nur nicht mit dem Resultat (0:1). „Wir müssen gegen Holzhausen eine ähnlich gute Leistung zeigen und uns im letzten Drittel verbessern.“ Heißt vor allem: Chancen nutzen. 

Text: Andreas Wagner (Pforzheimer Zeitung vom 03.09.26)