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FC NoettingenViel Emotion und unterschiedliche Ansichten über den Bereich Basketball prägen Versammlung

Mitgliederversammlung des FCN

Das schreiben die Pforzheimer Zeitung und der Pforzheimer Kurier über die Versammlung des FCN:

Eines ist sicher: Mitgliederversammlungen des FC Nöttingen sind selten monoton. So wurde auch am Donnerstagabend in der Panoramahalle des Vereins wieder offen und durchaus auch kontrovers diskutiert.

Streitpunkt war die Basketballabteilung im Verein, besser gesagt das Engagement des Vorsitzenden Dirk Steidl für die Ballwerferinnen. Es gab aber auch bewegende Momente, als des im Sommer verstorbenen Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Vetter gedacht wurde.

Tränen bei Dirk Steidl, eine brüchige Stimme – das hatten viele der anwesenden 62 Mitglieder wohl noch nie erlebt. „Er war ein besonderer Mensch, ein Vollprofi mit einem lila-weißen Herzen“, ehrte der FCN-Vorsitzende mit stockender Stimme und einigen Pausen den ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden, der die Entwicklung des Dorfvereins aus Nöttingen zur Nummer eins in der Region maßgeblich geprägt hatte. Dabei hatten Vetter und sein Zögling über die Jahre auch eine lebhafte Streitkultur gepflegt. Mal seien Stühle geflogen, mal habe man sich beschimpft, so Steidl. Aber am Ende brachte das Duo den Verein immer wieder voran.

Steidl berichtete aber auch von Anfeindungen gegen seine Person, weil der Verein den Verstorbenen nicht gewürdigt habe. Keine Gedenkminute, keine Trauerfeier, kein Nachruf. Mancher hatte sogar vorgeschlagen, das Stadion nach Peter Vetter zu benennen. „Aber Peter hat das alles nicht gewollt. Er hat klare Anweisungen hinterlassen, wie wir nach seinem Tode verfahren sollten. Das haben wir respektiert“, berichtete der Vorsitzende, der unter Tränen erklärte, wie schwer es ihm gefallen sei, dass er und viele andere Weggefährten nicht hätten Abschied nehmen können. Vetters Wunsch entsprechend hatte die Beisetzung nur im engsten Familienkreis stattgefunden.

Ähnliches berichtete Jürgen Steimle, der als Nachfolger jetzt zusammen mit Norbert Hauser den auf zwei Köpfe geschrumpften Aufsichtsrat bildet. Das Duo wurde später am Abend, ebenso wie Steidl als Vorsitzender und die erweiterte Vereinsführung, einstimmig im Amt bestätigt – es gab jeweils nur eine Enthaltung. Dass die aber von Vorstandsmitglied Jürgen Hecht kam, barg eine gewisse Brisanz.

Das liegt auch daran, wie Steidl den Verein führt. Dass er bisweilen im Alleingang Dinge entscheidet. Und dass er viel Energie in die Basketball-Abteilung steckt. Das ist „einigen Hardcore-Fußballfans“ (Steidl) ein Dorn im Auge. Jürgen Hecht gab der Opposition eine Stimme. Er ziehe alle verfügbaren Hüte vor der Steidls Leistung für den Verein, habe aber Bedenken, dass am Ende der Fußball zu kurz komme. „Fußball in der Oberliga, Basketball-Frauen in der deutschen Spitze – das kann einer alleine nicht schaffen“, mahnte Hecht.

Doch der Vorsitzende verteidigte seine „Leidenschaft“, sein „Hobby“. Er sei weiter auch im Fußball immer für jeden da, aber im Basketball könne er sich halt verwirklichen. Und es sei keineswegs so, wie viele befürchten, dass Geld aus der Fußballabteilung in die Basketballerinnen investiert würde, eher könnten mal die Fußballer vom Basketball profitieren.

Wie unterschiedlich die Ansichten sind, zeigte auch die weitere Diskussion. Der Ehrenvorsitzende Roland Baran, der die Wahlen leitete, machte keinen Hehl daraus, wie wenig er den Abweichler Jürgen Hecht verstehen kann. Der Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Steimle hingegen dankte Hecht ausdrücklich für die offenen Worte. Und Dirk Steidl kann nicht nur austeilen, er kann auch einstecken: „Ich arbeite daran, dass Jürgen das nächste Mal auch wieder die Hand hebt“, versprach er.

2016 hatte es beim FCN keine Mitgliederversammlung gegeben. Organisatorische und terminliche Gründe nannte Jürgen Steimle als Gründe. Jetzt war also auch einiges nachzuholen. Die Rechenschaftsberichte für die letzten zwei Jahre zeigten eine insgesamt positive Entwicklung. Allerdings konnte die Bilanz nur dank der Sondereinnahmen aus Pokalspielen ausgeglichen werden. Vor allem die Partie im DFB-Pokal gegen Bayern München hatte Nöttingen einen reichen Geldsegen beschert. Sonst hätte man das jährliche Minus von rund 100.000 Euro nicht decken können. So aber habe man noch 120.000 Euro an Verbindlichkeiten getilgt. Es bleibt aber ein Schuldenstand von 840.000 Euro, der sich auf Gemeinde (zinsloses Darlehen über 195.000 Euro), Bank (280.000) und Privatdarlehen (364.000) verteilt.

Die Belastung für Zins und Tilgung beträgt laut Steidl überschaubare 25.000 Euro im Jahr.

(Udo Koller; Pforzheimer Zeitung vom 18.11.2017) .. siehe auch www.pz-news.de .. hier ...

Der Pforzheimer Kurier zur Mitgliederversammlung:

Die Ängste der Fußballer

Remchingen. Als vor zwei Jahren die letzte Mitgliederversammlung des FC Nöttingen veranstaltet wurde, da prägten Diskussionen zwischen Dirk Steidl und Peter Vetter den Abend. Der Vorsitzende und der Aufsichtsratschef hatten ein spannungsreiches Verhältnis zueinander. Zu gegensätzlich waren ihre Aufgaben und Persönlichkeiten. An diesem Donnerstagabend nun fehlte Vetter, der am 27. Juni gestorben ist. Und Steidl würdigte seinen Widerpart emotional. „Es sind schon einmal auch Stühle geflogen und unschöne Beleidigungen meinerseits“, sagte er und 60 Mitglieder in der Panoramahalle hörten zu. Er bezeichnete Vetter als „strategischen Vollprofi mit riesengroßem lila-weißen Herz“. Dann geriet seine Stimme ins Stocken und er kämpfte mit den Tränen, als er berichtete, wie er akzeptieren musste, dass Vetter keinen Abschied gewünscht habe.

Der neue Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Steimle bestätigte: „Keiner von uns konnte sich verabschieden, Viele hat er im Unklaren gelassen.“ Umso größer sei der Schock gewesen. Die Feier zum 60-jährigen FCN-Jubiläum nur wenige Tage später habe man abgesagt. Steimle bildet seither – und seit Donnerstagabend bestätigt durch die Mitgliederversammlung – mit seinem Stellvertreter Norbert Hauser den Aufsichtsrat des Dorfvereins. Kontraste zu Steidl stellte Steimle weniger deutlich heraus als sein Vorgänger. Gleichwohl betonte auch er: „Wir müssen es schaffen, Transparenz bei den Entscheidungen herbeizuführen. Ein Verein, der überleben will, kann nie nur eine One-Man-Show sein.“ Das ging an die Adresse von Steidl, dessen Stil auch nach zwei Jahrzehnten beim FCN noch kritisiert wird – der aber dennoch ein starkes Votum ohne Gegenstimme als Vorsitzender erhielt.

Für Diskussionen sorgte erneut auch Steidls starkes Engagement in der Basketball-Abteilung, die als Rutronik Stars Keltern aktuell deutscher Vizemeister der Frauen ist. Der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Jürgen Hecht, der stellvertretend für die „Vollblutfußballer“ im Verein auftrat, sagte in der Aussprache: „Ich habe die Befürchtung, dass der Fußball durch den Basketball immer weiter in den Hintergrund gedrängt wird. Es gibt die Angst, dass wir als Fußballer nur noch ein Teil des Ganzen sind.“ Es liege ihm am Herzen, diese Sorgen offen auszusprechen. Steidl konterte, Basketball sei für ihn ausschlaggebend gewesen, überhaupt beim FC Nöttingen zu bleiben. „Im Fußball waren die Grenzen gesteckt. Da muss man verwalten und stabilisieren. Im Basketball konnte man etwas entwickeln. Ich habe doch gar keinen Bock mehr gehabt. Ich habe beim Basketball ein Hobby gefunden – und sogar eine Frau. Ich bin glücklich.“

Die Fußballer pendeln in den zurückliegenden Jahren zwischen Regional- und Oberliga. Die Basketballerinnen stellen inzwischen nationale Spitze dar und spielen auf europäischer Bühne. Steidl betonte weiter: „Ein Verein kann nur mit Fußball alles auf Dauer nicht überleben.“ Norbert Hauser aus dem Aufsichtsrat erklärte, man diskutiere das Zeitbudget Steidls, das für den Fußball bleibe, immer wieder. Der Vorsitzende selbst sagte, das Problem sei, dass es nicht mehr operativ tätige Mitglieder gebe und verwies auf das Beispiel 1. CfR Pforzheim, wo der Vorsitzende Markus Geiser Unterstützung von fünf bis zehn Mann erhalte. FCN-Aufsichtsratschef Steimle bestätigte: „Es ist richtig. Wir brauchen mehr Leute, die mitarbeiten. Aber er“ – damit war Steidl gemeint – „macht es vielleicht dem einen oder anderen schwer, sich voll motiviert einzubringen.“

In Sachen Finanzen nannte Steidl für den Berichtszeitraum 1. Juli 2015 bis 30. Juni 2017 einen Überschuss von circa 140 000 Euro. Mit 120 000 Euro habe man Verbindlichkeiten getilgt. Das sei möglich, weil sich das DFB-Pokalspiel gegen den FC Bayern positiv ausgewirkt habe. Grundsätzlich gebe es aber ein Defizit beim Marketing zu beklagen. Hier fehlten 100 000 Euro jährlich. Bisher habe man das über Sondereinnahmen „gestopft“. „Sollte es nicht gelingen, das bald zu ändern, wird es Veränderungen geben müssen.“ Man müsse hier gemeinsam etwas bewegen. Allerdings sei der FCN auch in der glücklichen Lage, infrastrukturell alles geschafft zu haben. Der Panoramasportpark heiße künftig Härter-Sportpark.

In die Zukunft gerichtet gab Steimle fünf zentrale Punkte vor: Erstens wolle der „Mehrspartenverein“ FC Nöttingen im Fußball und Basketball in der Region weiter führend sein. Zweitens sollen der „endlich komplette Sportpark“ und das ehrenamtliche Engagement gewahrt werden. Drittens wolle man Organisation und Abläufe im Verein, inklusive der Geschäftsordnung, verbessern. Viertens plane man gedeckte Budgets im Fußball und Basketball. Fünftens sollen Verbindlichkeiten (837 500 Euro) aus verschiedenen Quellen abgebaut werden.

(René Ronge; Pforzheimer Kurier vom 18.11.17)

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